Cris Cab feat. J. Balvin – Turn Out The Light

He’s finally back! Und wie! Der ultra-hippe Sunnyboy aus Miami mit dem genialen Hang zu Reggae klängen, Cris Cab, arbeitet schon seit einiger Zeit sehr intensiv an seinem neuen Album. Um die lange Wartezeit für seine Fans ein bisschen zu verkürzen gibt er nicht nur zahlreiche Einblicke in die Studioaufnahmen, sondern hat nun nach „Bada, Bing“ einen weiteren, brandneuen Hit rausgebracht, im wahrsten Sinne des Wortes.
Bei nur wenigen Künstlern habe ich direkt so viel mitbekommen wie bei Cris Cab. Vielleicht lag es einfach am grundsätzlichen Interesse, denn an dem Prinzip an sich ist eigentlich nichts Neues. So teaserte er auf den Social-Media-Kanälen, wie viele andere Acts auch, seine sich bereits seit einigen Monaten in der Produktion befindlichen neuen Werke an. So langsam aber sicher ergaben einige Schnipsel ein Gesamtkonzept, welches schon jetzt auf ganzer Länge überzeugt. Den besten Beweis liefert er nun mit „Turn Out The Light„, welchen er zusammen mit J. Balvin aus Kolumbien aufgenommen hat.
Der Einstieg ist ganz klassisch, mit sich langsam aufbauenden Drums, die nach kurzer Zeit von einem markanten Bass und jammigen Gitarrenriffs begleitet werden. Mit dessen Einsatz erhält es sofort den Reggae-Touch, man weiß also sofort woran man ist. Trotzdem wirkt alles noch etwas zurückhaltend und spannungsgeladen. Dafür sorgen auch leichte Hauchzer, die im Background zu hören sind. Cris Cab nimmt mit seiner Stimme den bisherigen Flow voll auf, unglaublich lässig und unglaublich cool.
Eine eigentlich übliche Bridge zum Refrain fehlt, stattdessen geht es nach kurzen Double-Slaps direkt in den Höhepunkt hinein. Tatsächlich ändert sich darin nicht viel. Vornehmlich die fancy Gitarrenriffs kommen deutlicher zum Vorschein. Aber auch der Groove nimmt auffällig zu. Dazu trägt natürlich auch Cris mit seinem eingängigen und eindrucksvoll gesungenen Refrain-Lyrics bei.
Fast nahtlos geht’s dann weiter in den darauffolgenden Songpart. Ohne Verlust an Coolness oder mitreißender Stimmung geht es konsequent voran. Beeindruckend, wie das mit so wenigen Veränderungen geschafft wird und ohne dabei die Spannung zu verlieren. Die leicht mystischen aber auch retromäßig anmutenden Synthies tragen hier einen großen Teil dazu bei.
In der Bridge zum Songende dann die Überraschung. Nein, nicht die Instrumente und der sich bis dahin vollends etablierte Sound ändern sich, es kommt einfach eine andere Stimme dazu. J. Balvin gibt mit seinem Teil dem Stück nochmal einen exotischen, außergewöhnlichen Touch.
Doch nicht zu viel Aufregung in dem hammercoolen Lied schaffen. Anschließend wird sich lieber weiterhin auf den Hauptact berufen und er gibt nochmal den Refrain zum Besten, bis das Werk ganz allmählich ausläuft, obwohl es absolutes Dauerschleife-Potenzial besitzt.
 

soundcloud.com/cris-cab/turn-out-the-light-feat-j-balvin

 
Fazit:
Manchmal braucht es nicht viel um einen fantastischen Song zu produzieren, möchte man hier fast meinen. Stattdessen wird sich auf die im Stück etablierende, groovige Bass-Gitarrenriff-Kombi konzentriert. Diese wird mit fetzigen Drums und abwechslungsreichen Synthesizer umrahmt. Ein extrem eingängiges und ultra lässiges Lied, das Cris Cab mit seinem Staff da auf die Beine gestellt hat. Das steigert umso mehr die Vorfreude auf das hoffentlich bald erscheinende 2. Album „New Beginnings“ des Amis! :D
Quelle Bild

https://player.vimeo.com/video/149907810
https://player.vimeo.com/video/176207008
Quelle: merge-studios.com/cris-series-new-beginnings/

 
 
 
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